Ökostrom
Unter Ökostrom versteht man Strom, der aus Photovoltaik, Windkraft, Erdwärme, Biomasse und Biogas oder Deponie- und Klärgas stammt. Man spricht auch von erneuerbaren Energiequellen. Vor allem Umweltschutzverbände empfehlen immer wieder aus Gründen des Klimaschutzes auf Ökostrom umzusteigen. Weiteres beruhen die Empfehlungen auf Ökostrom umzusteigen auch daher, dass Klimaschützer eine starke ablehnende Haltung gegenüber Kernenergie und teilweise auch Braunkohle-Tagebauen entwickelt haben. Allerdings sollte man für den Fall, dass man einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter in Erwägung zieht auch bedenken, dass Ökostrom größtenteils teurer ist als „herkömmlicher“ Strom, der nur die Umweltvorgaben erfüllt. Somit stehen die Verbraucher im Zwiespalt zwischen günstigeren Preisen und höherer Umweltfreundlichkeit. Derzeit wird erst ungefähr jeder fünfzigste Haushalt mit Ökostrom versorgt. Zu den größten und wichtigsten Anbietern am deutschen Ökostrommarkt zählen LichtBlick sowie Greenpeace Energy und Elektrizitätswerke Schönau. Auch einige der großen Stromanbieter bieten neben dem herkömmlichen Strom auch zusätzlich Ökostrom an. Hierfür werden aber oftmals Aufschläge zu den gewöhnlichen Strompreisen berechnet.
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